Die Nebenwirkungen lassen sich in drei Gruppen einteilen:

Gruppe 1: Heilt ohne weiteres Zutun von selbst aus
Mißempfindungen im gelaserten Hornhautareal
Verletzung der nervenführenden Schicht durch Entfernung des Deckhäutchens bzw. durch die Flap-Bildung
Blendung durch Regenerationsprozesse
Störung besonders nachts in den ersten Wochen, z.B. bei Autofahrten
Schwankende Sehleistung, ausheilungsbedingt (Ödembildung)
Dauer bis zu 6 Wochen
Gruppe 2: Medikamentös oder durch Nachbehandlung behebbar
Verbleibender Restsehfehler durch Unter- oder Überkorrektur
Behebbar durch gezieltes Nachlasern
Blendungserscheinungen
durch Gewebsverdichtungen und Ablagerungen im gelaserten Areal (sog. “haze” bei PRK und LASEK-Verfahren)
Schwankende Sehleistung, ausheilungsbedingt (Ödembildung)
Dauer bis zu 6 Wochen
Gruppe 3: Bleibende Schäden
Trübung der Hornhaut durch therapieresistente Entzündungen oder überstarke Haze-Bildung
Optische Asymmetrien
Frakturen und unscharfe Areale im Bild
Missverhältnis zwischen optischer (gelaserter) Zone und Pupillenweite
Dies führt zu schlechterer Nachtsicht (Nachtfahrtauglichkeit!), erhöhter Blendempfindlichkeit und inkompletter Sehkraft